Typgerecht bauen

Studienergebnis „Typenbau Berlin“ liegt vor

Kostengünstiger Wohnraum in Metropolen mit hohen Grundstücks- und Baupreisen ist machbar. Um dem steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Berlin zu begegnen, entwickelten sechs Berliner landeseigene Wohnungsunternehmen Typenhaus-Konzepte für seriellen Wohnungsneubau. Ziel war es, kostengünstiges und schnelles Bauen zu ermöglichen. Eine der Studien wurde von der Wohnbauten-Gesellschaft STADT UND LAND in Kooperation mit MARS ARCHITEKTEN und DU Diederichs Projektmanagement, Prof. Bernd Bötzel verfasst.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das von MARS ARCHITEKTEN und DU Diederichs entwickelte Typenhaus versteht sich als durchdachte Fortschreibung des klassischen Berliner Gründerzeitbaus und dem letzten DDR-Plattenbau WBS 70. Der neue Gebäudetyp ist hochstandardisiert, flächeneffizient und kann städtische Quartiere erzeugen und ergänzen. Und trotz standardisierter Bauweise gleicht keines der Häuser eines Typs einem anderen. Durch eine modulare Vorgehensweise mit reih- und stapelbaren, standardisierten Gebäudesegmenten lassen sich vielfältige Kombinationen gestalten. Die Vorteile des Typenhauses sprechen für sich. Standardisierte und typisierte Entwurfselemente und Bauteile verkürzen Planungs- und Bauzeiten und reduzieren die Herstellungskosten durch die Produktion hoher Stückzahlen. Das erste Projekt des Typenhauses ist bereits submittiert und beauftragt – und das innerhalb des geplanten Kostenrahmens.

Ihre abgeschlossenen Studien haben die sechs Landeseigenen in einer Publikation zusammengefasst. Sie liegt sowohl gedruckt als auch elektronisch vor (s. PDF) und eröffnet neue Wege im Wohnungsbau.

 

Weitere Infos finden Sie unter www.stadtundland.de

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