Spatenstich für gebündelte Justizkompetenzen

Startschuss für Justizzentrum Bochum

Der erste Schritt für den Neubau des Justizzentrums Bochum ist getan: Am 12. November 2012 ist der erste Spatenstich erfolgt. Zu den Spaten griffen Helmut Heitkamp (Niederlassungsleiter des BLB NRW Dortmund), Thomas Kutschaty (NRW-Justizminister), Dr. Ottilie Scholz (Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum), Dr. Volker Brüggemann (Präsident des Landgerichts Bochum) und Heiner Sommer (Fachbereichsleiter Planen und Bauen der BLB Zentrale NRW). Über 100  geladene Gäste verfolgten den Startschuss eines der größten Bauprojekte Bochums der vergangenen Jahre.

Ende 2015 werden im neuen Justizzentrum auf rund 43.000 m² BGF das Landgericht, Amtsgericht, Arbeitsgericht, die Staatsanwaltschaft, der ambulante soziale Dienst der Justiz, Gerichtssäle, die Bibliothek sowie eine Kantine für Mitarbeiter und Besucher Platz finden. Ein Parkplatz gehört ebenfalls zum 30.000 m² großen Gesamtareal. Am zukünftigen Standort werden 750 Mitarbeiter und 250 Referendare arbeiten. Die markante Fassade und ein lichtdurchflutetes Atrium gelten als besondere Merkmale des Entwurfs von Hascher und Jehle. Der Gebäudekomplex verbindet Neubauten und den Altbau des Ostring-Gymnasiums, dessen historische Fassade aus den 1890er Jahren erhalten bleibt.

Justizminister Kutschaty betonte in seiner Ansprache: „Bochum ist einer der wichtigsten Standorte der Justiz in NRW. Durch das Justizzentrum wird dieser Standort weiter gestärkt. Wir bündeln die Kompetenzen der Justiz, sparen Kosten und verbessern den Service für die Bürgerinnen und Bürger. So sieht die Zukunft der Justiz aus: schlankere Strukturen und bessere Erreichbarkeit“.

DU Diederichs unterstützt das Projekt mit Projektsteuerungsleistungen in den Stufen 1 bis 5.

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