Schmuckstück für die Spitzenmedizin

Richtfest Eltern-Kind-Zentrum, Universitätsklinikum Bonn

Knapp ein Jahr nach dem Spatenstich ist bereits der nächste wichtige Meilenstein erreicht: Am 20. März feierte das neue Eltern-Kind-Zentrum des Universitätsklinikums Bonn Richtfest. Zu den Gästen gehörten NRW-Bauminister Michael Groschek, Bonns Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan sowie Comedian und Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen.

Ein Leuchtturmprojekt für die Bonner Uni-Klinik soll es werden. Das Eltern-Kind-Zentrum – kurz ELKI genannt – auf dem Campus Venusberg vereint alle Leistungen der Spitzenmedizin für Kinderheilkunde und Geburtshilfe unter einem Dach. Für diese Zwecke wird auch die derzeit an einem anderen Standort ansässige Kinderklinik in den modernen Neubau umziehen. Vorgesehen sind zwei Stationen zur Frühgeborenen-Versorgung, drei Stationen der Kinderheilkunde, die Stationen der Geburtshilfe und für Frauen vor und nach der Geburt sowie eine onkologische Pflege mit Tagesklinik. Für die kleinen und großen Patientinnen und Patienten stehen rund 180 Betten zur Verfügung. Die Investitionskosten der Neubaumaßnahme (Entwurf: Nickl & Partner Architekten) betragen rund 90 Millionen Euro.

Neben der optimalen medizinischen Versorgung sollen auch die Sinne der kleinen Patienten angesprochen werden. „Damit das ELKI eine angstfreie Zone wird, werden im Gebäude verschiedene Kunstkonzepte sowie interaktive Spielflächen entstehen. Wir betrachten unsere Patienten ganzheitlich. Und zum Wohlfühlen gehört Kunst einfach dazu“, so Prof. Wolfgang Holzgreve, ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn. Spielwürfel vor dem Haus, farbige Wände und Decken, ein virtuelles Aquarium und viele weitere Ideen, u.a. von Dr. Eckart von Hirschhausen, gehören zum Konzept.

Das Bonner DU-Team übernimmt in Arbeitsgemeinschaft mit dem Hamburger Büro ngineers die Projektsteuerung. Prof. Holzgreve freute sich über die zügig voranschreitenden Bauarbeiten und dankte allen Beteiligten. Die Baumaßnahme liegt punktgenau im Zeit- und Kostenplan, so dass einem Einzug in das ELKI vor Weihnachten 2018 nichts im Wege stehen dürfte.

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