Chapeau!

Masterstudiengang REM + CPM erfolgreich absolviert

Die Bergische Universität Wuppertal bildet im berufsbegleitenden, interdisziplinären Masterstudiengang Real Estate Management + Construction Project Management (REM + CPM) aus. Zum diesjährigen Absolventen-Jahrgang gehören auch zwei DU-Mitarbeiter: die frisch gebackenen M. Sc. REM + CPM Désirée Ginsbach und M. Sc. REM + CPM Niels Bartels. Herr Bartels schloss sogar als Jahrgangsbester ab. Die Masterverleihung wurde am 17. April gebührend gefeiert.

In ihren Abschlussarbeiten setzten sich die beiden Absolventen mit folgenden Themen auseinander:

Désirée Ginsbach: „Projektmanagement bei Infrastrukturvorhaben – Stakeholder-Management, Öffentlichkeitsarbeit und Bürger­beteili­gung“

Anlass der im Rahmen der Masterthesis durchgeführten vertiefenden Untersuchung ist die Arbeit des DVP-Arbeitskreises „Projektmanagement bei Infrastrukturvorhaben“ zur Untersuchung des Leistungsbildes von Projektmanagementleistungen im Infrastruktursektor, in der zehn besondere Teilleistungen des Projektmanagements bei der Umsetzung von Infrastrukturvorhaben vorgestellt wurden. Frau Ginsbach untersuchte die gängige Praxis in der Umsetzung der Teilleistung „Kommunikation und Projektmarketing“ mit den Bereichen Stakeholder-Management, Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung. Ihr Fazit: Der Nutzen des Stakeholder-Managements als unterstützendes Element der Öffentlichkeitsbeteiligung wird dabei in der Praxis unterschätzt. Maßgeblich zum Projekterfolg beitragen kann die Beauftragung eines externen Projektmanagements mit der Leistung des Gesamtpakets Stakeholder-Analyse und -Management, inklusive der Erstellung und Fortschreibung des Kommunikationskonzepts. Die Beteiligten, die zu Beteiligenden und die Werkzeuge können somit als ganzheitliches Konzept betrachtet und aufeinander abgestimmt werden.

Niels Bartels: „Schnittstellenoptimierung im Bauprozess durch den Einsatz von Building Information Modeling“

Herr Bartels setzte sich mit der Methode des Building Information Modeling (BIM) auseinander. BIM kann der erhöhten Komplexität der Projekte sowie dem steigenden Bedarf an spezifischen Fachplanern und ausführenden Unternehmen Rechnung tragen, indem es die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten verbessert. Hierbei steht die Durchgängigkeit der Daten während des gesamten Lebenszyklus der Immobilie im Fokus. Herr Bartels beschäftigte sich mit der Frage, ob die Anwendung von BIM zu einer Optimierung der Schnittstellen im Bauprozess und somit zu einer Verbesserung des Informationsflusses über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie beiträgt. Seine Ergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz von BIM Optimierungen erreicht werden können. Die Methode fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und stärkt das Verständnis für die Arbeit der anderen Projektbeteiligten. Der Vorteil: Eine erhöhte Planungssicherheit sowie eine verbesserte Entwurfsdokumentation kann erreicht werden. Dies belegen Beispiele aus dem angloamerikanischen Raum. Eine analoge Umsetzung der Methoden in Deutschland ist jedoch aufgrund einiger Rahmenbedingungen noch schwierig. Bis die Optimierungspotenziale vollständig genutzt werden können, sind noch wesentliche Fragestellungen zu klären.

 

Mit ihren Abschlussarbeiten trugen Frau Ginsbach und Herr Bartels wertvolle Forschungsergebnisse zur Weiterentwicklung des Bau- und Immobilienmanagements bei. Die beiden hervorragend ausgebildeten DU Diederichs-Mitarbeiter werden ihr Know-how und ihre neuesten Erkenntnisse in die Projektarbeit einfließen lassen und damit an den Kunden und die DU-Teamkollegen weitergeben. DU Diederichs gratuliert seinen beiden Mitarbeitern herzlich zum erfolgreichen Abschluss und freut sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit!

 

www.rem-cpm.de

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