Zeiss-Großplanetarium, Berlin

Sternstunden

Das Berliner Zeiss-Großplanetarium zeigt die Wunder des Universums. Seit der Eröffnung im Oktober 1987 – rechtzeitig zur 750-Jahrfeier der Stadt – bestaunten bereits mehr als 2,6 Millionen Besucher das vielfältige Programmrepertoire. Mit seinem Außenkuppel-Durchmesser von 30 Metern und einem Innenkuppel-Durch­messer von 23 Metern gehört es zu den größten Planetarien Europas. Das Herzstück bildet das Cosmo­rama, ein computer­gesteuerter Sternprojektor der Firma Carl Zeiss aus Jena. Der Projektor bildet über 9.200 Sterne, die Bewegungen des Himmels und der Planeten naturgetreu ab.

Nach 25 Jahren des Betriebs galt es, umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen, vor allem in technischer Hinsicht. Die Medientechnik entsprach nicht mehr den heutigen Ansprüchen an ein modernes Sternen­theater. Die Projekt­verein­barung zwischen der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und der Berliner Immobilien­management GmbH im Januar 2012 gab den Startschuss für die Sanierung des Zeiss-Großplanetariums. Das Projekt umfasst die Erneuerung der Medientechnik, der Brandmeldeanlage sowie der RLT-Anlagen. Im Rahmen einer Projekt­änderung erfolgt zudem ein Umbau, um die künftige Nutzung zu optimieren. Das Planetarium wird in 2014 und 2015 für die Bauphase geschlossen.

DU wurde 2012 mit der Projektsteuerung in allen Leistungsbereichen beauftragt. Um die Termine einhalten zu können, analysierte DU Prozesse, identifizierte kritische Wege und zog Vorgänge wie die Vergabe des Planetariumsprojektors vor, um die sehr langen Fertigungs- und Liefer­fristen auszugleichen und den Baubeginn zeitnah nach Schließung sicherzustellen. Aktuell ist der Rückbau von Schadstoffen abgeschlossen und nach der Vergabe des Sternenprojektors werden nun die letzten Planungsschritte getan. Bei seiner Wiedereröffnung 2016 wird das Zeiss-Großplanetarium zu den technisch modernsten Wissen­schafts­theater Europas gehören und seinen Besuchern weitere erlebnisreiche Sternstunden bescheren.

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Bauherr

Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

Architekt

Obermeyer Planen und Beraten Objektplanung (Berlin), Medientechnik (München)

Standort

Berlin

BGF

7.500 m²

Kosten

12,6 Mio € brutto

Termine

2012 bis 2016

Leistungen

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