Stadtmuseum im Wilhelmspalais, Stuttgart

Stadtgeschichte schreiben

Das denkmalgeschützte Wilhelmspalais prägt seit Jahrhunderten das Stutt­garter Stadtbild. Der ehemalige Wohnsitz des letzten württem­bergischen Königs Wilhelm II. wurde zuletzt als Stadtbücherei genutzt, nun soll es in ein Stadtmuseum umgebaut werden. Damit gliedert die Stadt Stuttgart das Kulturdenkmal wieder in das histo­ri­sche und städte­bau­liche Umfeld ein. Die vom Wilhelmspalais ausgehende historische Achse über die Planie findet mit dem städti­schen Kunst­museum ihren Abschluss. Das Wilhelmspalais an der Konrad-Adenauer-Straße wird somit wieder Teil der Stuttgarter Kulturachse.

Der Wettbewerbsentwurf der erstplatzierten Architekten Lederer, Ragnarsdóttir und Oei sieht eine komplette Entkernung des Gebäudes vor. Das vom Hofbaumeister Giovanni Salucci erbaute klassizistische Palais wird bis auf die denkmalgeschützte Außenfassade zurückgebaut. Basierend auf dem ursprünglichen Raumgefüge wird das Gebäudeinnere neu errichtet und um ein Technikgeschoss erweitert. Das neue Tragwerk wird – unabhängig von den lediglich sich selbst tragenden Fassaden – als Haus-im-Haus-Konstruktion erstellt. Durch die Um­gestaltung ent­steht ein modernes Museum mit Dauer- und Sonderaus­stel­lungs­flächen, Vortragssaal, einer Stadtbauwerkstatt für Kinder, Café, Foyer mit Infotheke und Museumsshop sowie eine neue, als Museumsgarten genutzte Außenanlage.

DU übernimmt als Projektmanager im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart die Projektsteuerung der Bau­maß­nahme in allen Projektstufen. Dabei stehen die Einhaltung des Terminplans und des gesetzten Kostenrahmens im Fokus. Die Stadt Stuttgart sieht dem neuen Besuchermagneten freudig entgegen.

  • Stadtmuseum im Wilhelmspalais, Stuttgart
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Bauherr

Landeshauptstadt Stuttgart, Hochbauamt 65-2

Architekt

Lederer + Ragnarsdóttir + Oei, Stuttgart

Standort

Stuttgart

BGF

8.916 m²

BRI

35.512 m³

Kosten

38,3 Mio. € brutto

Termine

2010 bis 2017

Leistungen

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