Staatstheater am Gärtnerplatz, München

The show must go on!

Eröffnet im November 1864 als Actien-Volkstheater am belebten Gärtnerplatz ist es heute eines von drei Bayerischen Staatstheatern und neben der Bayerischen Staatsoper das zweite Opernhaus der Stadt München. Während seiner bisherigen Nutzung kam es zu zahlreichen Umbauten, die einen zeitgemäßen Theaterablauf nicht mehr gewähr­leisten. Daher sind umfangreiche Maßnahmen in den Innenräumen des bestehenden Gebäudes geplant. Insbesondere die Arbeitssicherheit, die betrieblichen Abläufe, die Barrierefreiheit, die energetische Sanierung und den Brandschutz im Zuge der Baumaßnahme gilt es hierbei zu op­timieren bzw. umzusetzen. Des Weiteren soll eine Probebühne in den bestehenden Gebäudekomplex integriert werden.

Von Mai 2012 bis 2016 lagert das Staatstheater am Gärtnerplatz seinen Spielbetrieb auf mehrere Spielstätten in München aus. Mit Beginn der Spielzeit 2016/17 soll das Gärtnerplatztheater wiedereröffnet werden, in der Spielzeit 2015/16 soll zum 150-jährigen Bestehen eine Jubiläumsfeier im Hause stattfinden.

DU wurde im Jahr 2010 mit der Terminsteuerung der Gesamtmaßnahme beauftragt. Die Aufstellung der HU-Bau wurde unter hohem Termindruck innerhalb von neun Monaten durch die Terminsteuerung von DU gewährleistet. Zur Festlegung logisti­scher Abhängigkeiten unter Berücksichtigung der spezifischen Standort- und Rahmenbedingungen wurde ein eigenständiges Logistikkonzept in Abstimmung mit den Projektbeteiligten und den Genehmigungsbehörden erstellt. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, der Bestandssituation des Gebäudes und des Baugrunds sowie der erschwerten baulogistischen Be­dingungen erfolgt derzeit die Terminsteuerung der abschließenden Planung sowie der Ausführung der Arbeiten im Bestands- und Neubaubereich.

Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Staatstheater am Gärtnerplatz, München

Bauherr

Staatliches Bauamt München 1

Architekt

Atelier Achatz Architekten

Standort

München

BGF

28.650 m²

BRI

101.800 m³

Kosten

67,4 Mio. € brutto

Termine

2010 bis 2017

Leistungen

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