Grundwasserstands- und Vorflutregelung

Upside-down

Das Projekt ist eingebettet in die Gesamtproblematik der Bergsenkungen im Raum Voerde-Mehrum und Dorsten. Da alle Maßnahmen im Zusammenhang mit bergbaulich bedingten Senkungen im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurde unter Mitwirkung von DU eine Projektstruktur geschaffen, die der erhöhten Sensibilität der Öffentlichkeit Rechnung trägt.

Durch die Veränderung der Grundwasserhorizonte im Stadtgebiet von Voerde und im Bereich des Mommbachs und Hambachs wurden der Bau eines Pumpwerkes, diverse Objektschutzmaßnahmen und Gewässerregulierungen erforderlich. Besonderes Augenmerk erhielt der Mommbach, denn dessen Fließrichtung drohte „umzukippen“. 

Zur Bewältigung der komplexen Aufgabe wurde eine interdisziplinär arbeitende Projektgruppe gegründet. Gemeinsames Projektziel war es, schädliche Auswirkungen der bis zum Jahr 2010 prognostizierten Bergsenkungen zu verhindern.

Der aktive Bergbau führte zu dynamischen Randbedingungen. Dadurch war ein besonders hohes Maß an Flexibilität in der Projektsteuerung erforderlich. Dieser Anforderung wurde DU zu jeder Zeit gerecht.

Die Planungen zur Gewässerregulierung und zum Bau des Pumpwerkes wurden von DU bis zum Abschluss der Entwurfsplanung begleitet. Bis hierhin wurden neben den HOAI-Planungsleistungen verschiedene Gutachten und Machbarkeitsstudien erstellt. Die Objektschutzmaßnahme in Voerde-Mehrum wurde unter Mitwirkung von DU im Jahr 2001 im Kostenrahmen und termingerecht fertig gestellt.

  • Grundwasserstands- und Vorflutregelung
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Bauherr

Lippeverband Essen

Architekt

Spiekermann GmbH Consulting Engineers, Düsseldorf

Standort

Voerde-Mehrum

Kosten

14,5 Mio. € brutto

Termine

1996 bis 2001

Leistungen

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