Erfolgreicher Wettbewerb für Forschungsneubau in Leipzig

Der Umweltforschung Raum geben

23.02.2016

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) bekommt ein neues Forschungsgebäude. Das UFZ ergründet die Ursachen und Folgen der weitreichenden Veränderungen der Umwelt. Die Wissenschaftler entwickeln Konzepte und Verfahren, die helfen sollen, die natürlichen Lebensgrundlagen langfristig zu sichern. Um den dringend benötigten Büro- und Laborarbeitsplätzen Rechnung zu tragen, soll am Leipziger Standort ein campuserweiternder Neubau entstehen. Das Labor- und Bürogebäude für rund 170 Beschäftigte aus den Bereichen Ökotoxikologie und Umweltbiotechnologie wird ab 2017 für 26 Millionen Euro errichtet.

Mit dem erfolgreich durchgeführten Realisierungswettbewerb ist der erste Meilenstein erreicht. Aus 22 eingereichten Entwürfen ging das Erfurter Büro hks HESTERMANN ROMMEL Architekten + Gesamtplaner als Gewinner hervor. Der Siegerentwurf ermöglicht ein eng verzahntes labortechnisches Zusammenarbeiten in gemeinsamen Projekten von Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen, bestmögliche Kommunikationsmöglichkeiten, Transparenz und kurze Wege sowie eine flexible Raumgestaltung. Der Auslober legte zudem höchsten Wert auf einen nachhaltigen Gebäudeentwurf mit dem Ziel einer Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) mit Status Silber.

DU Diederichs betreute den Realisierungswettbewerb vom ersten bis zum letzten Schritt: vom vorgeschalteten Teilnehmerwettbewerb bis zum Preisgericht. Auf den letzten Metern lieferten sich die zwei zweiten Plätze ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis nach einem Überarbeitungsprozess die finale Entscheidung fiel. Zudem betreute DU Diederichs die VOF-Verfahren für die Tragwerksplanung, die Technische Gebäudeausrüstung sowie die Laborplanung. Der Weg für die neuen Forschungsräume ist gut vorbereitet.

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